Was kostet ein gutes Digitalpiano und wofür lohnt der Aufpreis?

person Geschrieben von: Black Hawk Music Auf:

Was bekommen Sie für den Aufpreis bei einem Digitalpiano? Wir zerlegen den Preis in Teile: Tastatur, Klangsystem, Pedale, Anschlüsse und Gehäuseform — und sagen, woran nicht zu sparen ist.

Digitalpianos können von einigen hundert Złoty bis zu mehreren Zehntausend kosten. Wer sein erstes Instrument kauft, steht daher vor einer Frage, die sich im Laden schwer klären lässt: Ist das teurere Modell wirklich besser oder sieht es nur schöner aus?

Die Antwort ist konkret. Der Preis steigt aus einigen gut zählbaren Gründen, und es lohnt zu wissen, welche davon gerade Sie betreffen.

Wofür Sie beim Digitalpiano zahlen

Die Tastatur — der größte Kostenanteil

Sie ist die teuerste Baugruppe des Instruments und zugleich die, die Sie unter den Fingern am stärksten spüren.

Die günstigsten Konstruktionen haben leichte, gefederte Tasten. Darüber erscheint eine halbgewichtete Tastaturund noch darüber eine gewichtete mit Hammermechanik, bei der unter jeder Taste ein Gewicht arbeitet, das die Bewegung des Hammers nachbildet.

In der Reihe Versoni ist der Übergang zwischen diesen Stufen unmittelbar sichtbar: V5N hat eine halbgewichtete Tastatur, während V9N und die höheren Modelle eine gewichtete Hammermechanik haben. Das ist der Hauptgrund für den Preisunterschied zwischen V5 und V9.

Das Klangsystem

Der zweite reale Kostenpunkt. Er setzt sich aus Lautsprechern, Verstärker und dem klangverarbeitenden Prozessor zusammen.

Das V5 hat eine Verstärkung von 2 × 10 W. Die Modelle V9NB, V10NB und V11B haben 2 × 12 W sowie einen DSP mit 16 × 24 Bit. In der Praxis bedeutet das volleren Bass, ein deutlicheres Ausklingen und weniger Verzerrungen bei höherer Lautstärke.

Pedale

Ein Pedal am Kabel kostet einige Dutzend Złoty. Eine feste Pedaleinheit mit drei Pedalen — Sustain, Soft und Sostenuto — ist ein tragendes Element des Gehäuses und kostet ein Vielfaches.

Hier die gute Nachricht: Eine volle Pedaleinheit mit drei Pedalen hat die gesamte Reihe Versoni, einschließlich des Grundmodells V5WN. Für etwas, das die Grundlage der Arbeit an der Phrase bildet, muss niemand nachzahlen.

Anschlüsse

Bluetooth, USB-MIDI und eine Buchse für den USB-Stick sind heute Standard in der Mittelklasse, in der günstigsten aber weiterhin nicht. Es lohnt zu prüfen, ob Bluetooth beide Betriebsartenumfasst: Audio zum Abspielen von Playbacks und MIDI zum Zusammenspiel mit Lern-Apps. Die Reihe Versoni unterstützt beide.

Gehäuse und Form

Das ist der Posten, den man beim Vergleich von Tabellen am leichtesten übergeht und der doch bestimmt, wie das Instrument in der Wohnung lebt.

V10NB hat einen schließbaren Deckel , der die Tastatur schützt und die Form ordnet. V11B ist eine Mehrzweckkonstruktion: ausziehbare Tastatur, volle Arbeitsfläche und drehbares Notenpult mit Spiegel, wodurch das Instrument auch als Schreib- oder Frisiertisch dient. Für solche Lösungen zahlt man in Schreinerarbeit, nicht in Elektronik — das Klangmodul darin ist dasselbe wie im V9.

Woran nicht zu sparen ist

An der Tastatur. Sie ist das einzige Element, das sich später weder verbessern noch tauschen lässt. Ein Instrument mit guter Tastatur und bescheidenerem Funktionsumfang ist der bessere Kauf als umgekehrt.

An den Pedalen. Ein Pedal, das über den Boden fährt, verleidet das Üben.

Am Kopfhörerausgang. Wohnen Sie im Mehrfamilienhaus, ist das die Funktion, die darüber entscheidet, ob Sie abends überhaupt üben. Die Modelle V9, V10 und V11 haben zwei Ausgänge — nützlich beim Unterricht mit einer Lehrkraft.

Wofür man nicht nachzahlen muss

Für die Zahl der Klänge. Tatsächlich nutzt man einige wenige. Jedes Versoni-Piano hat 127 Klangfarben, und das reicht mit Reserve.

Für die Zahl der Begleitungen. Eine bequeme Zugabe zum Rhythmusüben, aber kein Kriterium für die Wahl eines Lerninstruments.

Für Demonstrationsstücke. Die hören Sie einmal.

Wie das Budget aufzuteilen ist

Die praktische Reihenfolge der Ausgaben sieht so aus:

  • zuerst die Tastatur — die beste, die Sie sich leisten können,
  • dann das Klangsystem,
  • dann das eine Bank in passender Höhe — HS1K, HS1B oder HS1W,
  • zuletzt Kopfhörer ohrumschließend, bequem bei längeren Übungen,
  • die Gehäuseform — wenn das Instrument im Wohnzimmer stehen soll und das Budget es zulässt.

Zusammenfassung

Ein gutes Digitalpiano muss nicht das teuerste sein. Es muss eine volle Tastatur, eine vernünftige Mechanik, drei Pedale und einen Kopfhörerausgang haben. Alles oberhalb dieser Schwelle ist eine Frage dessen, wie ernst Sie das Lernen nehmen und wo das Instrument stehen soll.

Aktuelle Preise und vollständige Spezifikationen prüfen Sie in der Abteilung Digitalpianos.

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