Was kostet ein gutes E-Drum-Set und wofür lohnt der Aufpreis?
Für welche Bestandteile eines Sets sich wirklich mehr Geld lohnt und welche vor allem Marketing sind — von Snare und Sensoren bis zur Haltbarkeit der Bauteile.
Beim Kauf des ersten E-Drum-Sets tappt man leicht in die Falle, Sets ausschließlich nach dem Preis zu vergleichen. Eines kostet wenig über 1000 Złoty, ein anderes 2000, und professionelle Modelle können so viel kosten wie ein Gebrauchtwagen.
Ist ein teureres E-Drum-Set tatsächlich besser? Und — wichtiger noch — für welche Bestandteile lohnt der Aufpreis, und welche sind vor allem Marketing?
In der Praxis muss ein gutes E-Drum-Set kein Vermögen kosten. Man muss allerdings wissen, welche Bestandteile den Spielkomfort, die Dynamik, die Haltbarkeit und die späteren Entwicklungsmöglichkeiten wirklich beeinflussen.
Wie viel muss man für ein E-Drum-Set ausgeben?
Der Markt lässt sich grob in mehrere Segmente teilen.
Etwa 1000–1500 Złoty — Einsteigersets
In der niedrigsten Preisklasse finden sich vor allem kleine Sets für Anfänger.
Als erster Kontakt mit dem Instrument können sie gut taugen, doch oft treten Kompromisse auf:
- kleine Pads,
- einfache Gummiflächen,
- eine begrenzte Zahl von Zonen,
- ein kleines Rack,
- ein einfaches Klangmodul,
- ein simples Kickpad oder ein bloßes Pedal ohne klassischen Schlegel,
- einfachere Sensoren und Bauteile.
Wer bloß prüfen möchte, ob ihm das Schlagzeugspiel gefällt, dem kann ein solches Set genügen.
Das Problem entsteht, sobald man regelmäßig zu spielen beginnt. Dann fangen die Dinge, die anfangs unwichtig schienen, an, enorm zu zählen.
Etwa 1500–3000 Złoty — hier beginnen die wirklich interessanten Sets
Das ist vermutlich das wichtigste Segment für jemanden, der sein erstes gutes E-Drum-Set sucht.
In dieser Spanne darf man bereits erwarten:
- Meshpads,
- eine größere Snare,
- mehrere Anschlagzonen,
- die Möglichkeit, Becken mit der Hand zu dämpfen,
- eine bessere Reaktion auf Dynamik,
- ein klassisches Fußpedal,
- ein stabileres Rack,
- USB-MIDI,
- Bluetooth,
- Zusammenspiel mit Computer und Schlagzeugprogrammen.
Und genau hier lohnt es, nicht nur auf das Logo des Herstellers zu schauen, sondern vor allem darauf, was man für sein Geld tatsächlich bekommt.
Ein gutes Beispiel ist das Black Hawk Pulse.
Black Hawk Pulse — Beispiel eines Sets, bei dem der Aufpreis in Dinge fließt, die man wirklich nutzt
Beim Entwurf des Black Hawk Pulse haben wir uns vor allem auf die Elemente konzentriert, die unmittelbar auf das Spiel wirken.
Statt die Funktionsliste um Dinge zu erweitern, die die meisten Nutzenden vermutlich nie anrühren, setzten wir auf die Mechanik des Sets, die Sensoren, die Pads, die Haltbarkeit und die Anbindung des Instruments an eine moderne Musikumgebung.
Das Pulse nutzt Meshpads, die einen natürlicheren Rücksprung des Stocks bieten und beim langen Üben deutlich angenehmer sind.
Besonders wichtig ist allerdings die Snare.
Im Black Hawk Pulse haben wir ein 10-Zoll-Snarepad mit vier Sensoren verbaut, das unter anderem Rimshot und Cross Stick unterstützt.
Warum ist das von Bedeutung?
Weil es beim E-Drum nicht nur darum geht, dass das Modul einen Schlag registriert. Wichtig ist auch, wo, wie fest und auf welche Weise wir auf das Pad schlagen.
Je besser ein Set die Spielweise des Schlagzeugers lesen kann, desto weniger fühlt es sich nach der Bedienung eines elektronischen Controllers an und desto mehr nach dem Spiel auf einem Instrument.
Wofür lohnt der Aufpreis wirklich?
1. Eine gute Snare
Müssten wir ein Element nennen, an dem man nicht übermäßig sparen sollte, wäre es genau die Snare.
Auf ihr führen wir einen enormen Teil aller Schläge aus. Ein kleines, hartes Pad mag in den ersten Stunden reichen, doch bei regelmäßigem Üben machen eine größere Fläche, passend ausgelegte Sensoren und die Art, wie das Modul Schläge deutet, einen gewaltigen Unterschied.
Eine gute Snare sollte nicht nur gewöhnliche Fellschläge richtig erkennen, sondern auch Techniken wie Rimshot und Cross Stick.
Und genau hier zeigt sich einer der wesentlichen Unterschiede zwischen einfacheren Konstruktionen und dem System im Black Hawk Pulse.
In vielen E-Drums funktioniert die Unterscheidung von Rimshot und Cross Stick vereinfacht. Statt die Ausführung des Schlags wirklich zu erkennen, kann sich die Elektronik weitgehend nach dessen Stärke richten. Ein kräftiger Schlag auf den bloßen Rand kann so den Rimshot-Klang auslösen, während ein sanfterer als Cross Stick gelesen wird.
Das bedeutet, dass das Pad nicht immer die echte Rimshot-Technik erkennt, sondern vor allem den Signalpegel vom Rand deutet.
Das Black Hawk Pulse geht das anders an.
Die 10-Zoll-Snare des Pulse nutzt vier Sensoren und wertet sowohl das Verhalten des Fells als auch des Randes aus. Dadurch wird der Rimshot so erkannt, wie es der von der akustischen Snare bekannten Technik entspricht — er entsteht, wenn der Stock gleichzeitig Rand und Fell trifft.
Ein bloß kräftigerer Schlag auf den Rand gilt also nicht als Ersatz für einen Rimshot.
Das hat große Bedeutung nicht nur für die Echtheit des Spiels, sondern auch für das Lernen. Der Schlagzeuger entwickelt von Anfang an die richtige Technik, statt sich an das Verhalten eines elektronischen Pads zu gewöhnen, das dem nicht entspricht, was auf einer echten Snare geschähe.
Progressive Dynamik vom Rand zur Mitte
Damit enden die Möglichkeiten der Pulse-Snare nicht.
Eine ihrer wichtigsten Eigenschaften ist die progressive dynamische Reaktion je nach Ort des Anschlags auf dem Fell.
Bei einer akustischen Snare sind Klang und Reaktionsverhalten nicht auf der ganzen Fellfläche gleich. Ein Schlag nahe am Rand verhält sich anders als einer im mittleren Bereich des Fells. Der Schlagzeuger nutzt diesen Unterschied bewusst und verändert damit Artikulation und Ausdruck.
Die Snare des Black Hawk Pulse bildet dieses Verhalten nach.
Verschiebt man die Anschlagstelle vom Rand in Richtung Fellmitte, ändert sich die Reaktion des Instruments fortschreitend. Wir haben es also nicht bloß mit dem einfachen Schema „leichter Schlag — kräftiger Schlag" zu tun. Auch die Stelle, an der der Stock das Fell trifft, zählt.
Dadurch verhält sich die Snare eher wie ein akustisches Instrument und weniger wie ein elektronisches Pad, das ein Sample auslöst.
Bei vielen einfacheren elektronischen Konstruktionen reagiert das Pad vor allem auf die Schlagstärke. Ob wir näher zur Mitte oder zum Rand des Fells schlagen — die Reaktion bleibt sehr ähnlich.
Beim Pulse wird die Anschlagposition zu einem weiteren Ausdrucksmittel.
Zusammen mit den vier Sensoren, der korrekten Rimshot-Erkennung und der Cross-Stick-Unterstützung führt das dazu, dass die 10-Zoll-Snare des Pulse weit genauer abbildet, wie ein Schlagzeuger an einer klassischen Snare arbeitet.
Und genau für solche Lösungen lohnt der Aufpreis.
Nicht für weitere Dutzende Klänge im Menü des Moduls, sondern für Technik, die man bei jedem Stockschlag spürt.
2. Meshpads statt hartem Gummi
Meshfelle verbessern nicht bloß das Aussehen des Sets.
Sie wirken auf:
- den Rücksprung des Stocks,
- den Komfort für die Hände,
- die Möglichkeit, die Spannung einzustellen,
- den mechanischen Geräuschpegel,
- das gesamte Spielgefühl.
Wenn Sie mehrmals wöchentlich üben wollen, ist der Unterschied zwischen einem einfachen Gummipad und einem passend gespannten Meshfell sehr deutlich.
Deshalb gehört Mesh zu den ersten Dingen, für die sich bei der Wahl eines E-Drum-Sets ein Aufpreis lohnt.
3. Größere Pads
In der Spezifikation übersieht man den Durchmesser der Pads leicht.
Dabei wirkt der Unterschied zwischen einem kleinen Pad und einer Fläche, die den Maßen einer echten Trommel näher kommt, auf die Bewegung über das ganze Set.
Im Black Hawk Pulse haben wir verbaut:
- eine 10"-Snare,
- 8"-Toms,
- ein 10"-Floortom.
Dadurch bleibt das Set kompakt, erlaubt aber zugleich natürlichere Proportionen beim Spielen.
Ein größeres Pad macht uns nicht automatisch zu besseren Schlagzeugern. Es macht jedoch den Wechsel vom elektronischen zum akustischen Set natürlicher.
4. Mehrzonige Becken
Bei sehr einfachen Sets kann ein Becken wie ein großer Knopf funktionieren. Du schlägst an — du hörst ein Crash.
Bei fortgeschritteneren Konstruktionen reagiert das Instrument je nach Ort und Art des Anschlags unterschiedlich.
Im Black Hawk Pulse haben wir unter anderem ein dreizoniges 12"-Ride mit Choke-Funktion verbaut.
Damit lassen sich je nach Zone des Beckens verschiedene Reaktionen erzielen und das Ausklingen durch Greifen des Randes mit der Hand stoppen.
Das sind Kleinigkeiten, solange wir keine anspruchsvolleren Parts spielen. Danach werden sie praktisch unentbehrlich.
5. Ein gutes Kickpad
Die billigsten elektronischen Sets nutzen oft stark vereinfachte Pedale.
Sie erlauben den Anfang, bilden die Arbeit eines klassischen Bassdrumpedals aber nicht immer gut ab.
Wenn uns daran liegt, die richtigen Gewohnheiten zu entwickeln, lohnt eine Konstruktion mit dem klassischen Mechanismus samt Schlegel.
Das Pulse hat ein Mesh-Kickpad, das auch mit Blick auf geringeren mechanischen Lärm beim Üben zu Hause entworfen wurde. Das ist besonders für Menschen in einem Mehrfamilienhaus wichtig.
6. Ein stabiles Rack
Das ist eines der am meisten unterschätzten Elemente eines E-Drum-Sets.
Auf dem Foto sieht praktisch jedes Rack ähnlich aus. Der Unterschied zeigt sich beim Spielen.
Wenn bei kräftigerem Anschlag das Tom seine Lage ändert, das Becken sich in der Halterung dreht und die ganze Konstruktion zu wandern beginnt, rettet auch ein gutes Modul den Spielkomfort nicht.
Im Black Hawk Pulse haben wir ein Rack aus Rohren mit 38 mm Durchmesser eingesetzt.
Stabilität ist besonders wichtig, wenn wir das Set später um zusätzliche Elemente erweitern wollen.
7. Haltbarkeit von Sensoren und Bauteilen
Das ist einer der Punkte, die sich anhand der bloßen Spezifikationstabelle praktisch nicht beurteilen lassen.
Ein E-Drum-Set ist ein Instrument, das Tausenden gleichartiger Schläge ausgesetzt ist. Snarepad, Tom, Becken oder Kick müssen einen Schlag nicht nur korrekt registrieren, sondern das über lange Zeit zuverlässig tun.
Bei einem Teil der Budgetsets betreffen die Einsparungen auch Sensoren, Leitungen, Verbindungen und andere Bauteile im Inneren der Pads. Probleme können erst nach einiger Nutzungszeit auftreten.
Die Anzeichen fallen sehr unterschiedlich aus:
- das Pad reagiert schwächer,
- einzelne Schläge werden nicht registriert,
- das Tom arbeitet unregelmäßig,
- die Kick erkennt manche Schläge nicht mehr,
- eine der Beckenzonen verhält sich zufällig,
- der Sensor reagiert bei intensiverem Spiel anders.
Am ärgerlichsten ist, dass ein solcher Defekt nicht immer den völligen Ausfall bedeutet.
Ein Pad kann neun Schläge korrekt registrieren und den zehnten schlicht nicht erkennen.
Beim Üben ist das nervig. Bei einer Aufnahme kann es den ganzen Take verderben, und beim Auftritt bringt es den Schlagzeuger aus dem Takt.
Beim Pulse war Haltbarkeit eine der Prioritäten.
Beim Entwurf des Black Hawk Pulse haben wir nicht nur auf die Arbeitsweise der Sensoren geachtet, sondern auch auf deren langfristige Haltbarkeit.
Wir haben hochwertige Bauteile eingesetzt, die für Zehntausende gleichartiger Schläge ausgelegt sind. Das betrifft Snare, Toms, Becken sowie die Bauteile für die Kick-Erkennung.
Ein gutes Pad soll nämlich nicht nur am ersten Tag nach dem Auspacken hervorragend reagieren. Es soll auch nach vielen Monaten regelmäßigen Spiels genauso arbeiten.
Das bestätigen auch unsere bisherigen Serviceerfahrungen — die Zahl der Reklamationen wegen Ausfällen von Pads und Sensoren beim Black Hawk Pulse liegt praktisch bei null.
Für uns ist das einer der wichtigsten Qualitätstests eines Produkts.
Es ist nämlich leicht, ein Instrument zu schaffen, das einen guten ersten Eindruck macht. Weit schwerer ist es, eines zu schaffen, das nach Zehntausenden Schlägen noch so reagiert, wie es soll.
Deshalb lohnt beim Kauf noch eine Frage: Wurde dieses Instrument nur entworfen, um in der Spezifikation gut auszusehen, oder auch, um einige Jahre regelmäßigen Spiels zu überstehen?
8. USB-MIDI und Zusammenspiel mit dem Computer
Das ist eine Funktion, die man auch dann unbedingt haben sollte, wenn man anfangs keine Musikaufnahmen plant.
Ein E-Drum-Set kann als MIDI-Controller arbeiten.
Nach dem Anschluss an den Computer können wir Programme nutzen wie:
- EZdrummer,
- Addictive Drums,
- BFD,
- Steven Slate Drums,
- GarageBand,
- Logic Pro.
Das öffnet den Zugang zu riesigen Bibliotheken professionell aufgenommener Schlagzeugsets.
In der Praxis heißt das: Selbst nach einigen Jahren müssen wir nicht das ganze Schlagzeug wechseln, nur weil wir einen anderen Klang wollen. Wir können das Set einfach an den Computer anschließen.
Das Black Hawk Pulse unterstützt USB-MIDI und lässt sich damit sowohl zum Üben als auch zum Aufnehmen nutzen.
Und Bluetooth?
Bluetooth ist ein glänzendes Beispiel für eine Funktion, die vor einigen Jahren noch Beiwerk war und heute das tägliche Üben tatsächlich erleichtern kann.
Im Pulse stehen Bluetooth Audio und Bluetooth MIDI zur Verfügung.
Bluetooth Audio erlaubt es, vom Handy schnell ein Playback, ein Stück oder Lehrmaterial abzuspielen und dazu zu spielen. Ohne Kabel quer durchs halbe Zimmer.
Diese Bequemlichkeit nutzen viele weit häufiger als die paar hundert exotischen Klänge, die im Modul verborgen liegen.
Wofür sich der Aufpreis nicht immer lohnt
Auf den Kartons von E-Drum-Sets machen sich große Zahlen sehr gut. 500 Klänge. 700 Klänge. 100 fertige Sets.
Brauchen Sie wirklich 14 Sorten Cowbell, 20 elektronische Effekte und einige Dutzend exotische Instrumente?
Für manche Nutzende — selbstverständlich ja. Doch die meisten Schlagzeugerinnen und Schlagzeuger verwenden über den weitaus größten Teil der Zeit einige wenige Lieblingssets.
Statt zu fragen: „Wie viele Klänge hat das Modul?" lohnt daher die Frage: „Wie gut reagiert das Instrument auf das, was ich mit den Stöcken mache?"
Genau hier treten die Unterschiede zutage, die man in einer Parametertabelle oft nicht sieht.
Man kann Hunderte Klänge haben, doch wenn die Snare den Rimshot falsch erkennt, nicht auf die Anschlagstelle reagiert oder der Sensor nach einiger Zeit einzelne Schläge auslässt, wird der Nutzer die Grenzen des Instruments sehr schnell spüren.
Ähnlich ist es mit dem Display. Ein großer Farbbildschirm sieht eindrucksvoll aus, verbessert aber weder die Reaktion der Snare noch die Zuverlässigkeit der Sensoren oder die Dynamik des Rides.
Ist das Budget begrenzt, steckt man es entschieden besser in Pads, Sensoren, Bauteilqualität und Konstruktion des Instruments.
Und Sets für 5000, 10 000 oder 20 000 Złoty?
In der höchsten Preisklasse erhalten wir Lösungen für sehr anspruchsvolle Nutzende und Profis.
Unter anderem können auftreten:
- große Pads, in den Maßen akustischen Trommeln angenähert,
- fortgeschrittenere Systeme zur Erkennung der Anschlagposition,
- umfangreiche Module,
- riesige Klangbibliotheken,
- zusätzliche Audioausgänge,
- fortgeschrittenes Routing,
- Konstruktionen, die akustischen Sets fast gleichen.
Sind sie besser? Selbstverständlich.
Doch es stellt sich eine andere Frage: Wird ein anfangender oder fortgeschrittener Schlagzeuger die Möglichkeiten, für die er einige Tausend Złoty mehr zahlt, tatsächlich ausschöpfen?
Nicht unbedingt.
Das beste E-Drum-Set ist nicht immer das teuerste
Bei der Wahl eines Sets lohnt der Blick auf das Verhältnis von Preis zu jenen Elementen, die unmittelbar auf Spiel und Haltbarkeit des Instruments wirken.
Ist das Budget begrenzt, sollte die Reihenfolge der Prioritäten ungefähr so aussehen:
gute Snare → gute Sensoren → Dynamik und Erkennung der Anschlagposition → haltbare Bauteile → Meshpads → Kick → Becken → stabiles Rack → Modul und Anbindung → Zusatzfunktionen.
Nach genau dieser Philosophie entstand das Black Hawk Pulse.
Statt mit der Zahl klein gedruckter Funktionen in der Anleitung zu wetteifern, haben wir uns auf das konzentriert, womit der Schlagzeuger bei jedem Schlag in Berührung kommt:
- Meshpads,
- eine Snare mit vier Sensoren,
- korrekte Rimshot-Erkennung,
- Cross-Stick-Unterstützung,
- progressive Reaktion vom Rand zur Fellmitte,
- mehrzonige Becken,
- eine leise Kick,
- eine stabile Konstruktion,
- haltbare Sensoren und Bauteile.
Hinzu kommen Bluetooth Audio/MIDI sowie die Möglichkeit, mit Computer und verbreiteten virtuellen Instrumenten zu arbeiten.
Dadurch ist das Pulse ein Set, das man als erstes ernsthaftes Schlagzeug kaufen kann, das aber nicht rasch beginnen sollte, den Nutzer mit wachsendem Können einzuschränken.
Was kostet also ein gutes E-Drum-Set?
Einen einzigen konkreten Betrag gibt es nicht.
Wer sein Abenteuer mit dem Schlagzeug beginnt, fährt jedoch vernünftiger, ein gut ausgestattetes und solide gebautes Set der Mittelklasse zu kaufen als das billigste Modell, das nach einigen Monaten die Entwicklung hemmt oder Reparaturen verlangt.
Das Wichtigste ist nämlich nicht, wie viel wir zahlen. Das Wichtigste ist: wofür wir zahlen.
Der Aufpreis lohnt für Dinge, die wir bei jedem Stockschlag spüren — gute Pads, passende Sensoren, eine größere Snare, korrekte Erkennung von Techniken wie Rimshot und Cross Stick, progressive Dynamik, mehrzonige Becken, eine solide Konstruktion und haltbare Bauteile.
Weit vorsichtiger darf man Funktionen betrachten, die sich in der Spezifikationstabelle glänzend machen, die wir nach dem Kauf aber zweimal nutzen.
Ein gutes E-Drum-Set soll nicht nur am ersten Tag gut klingen. Es soll nach Zehntausenden Schlägen richtig reagieren und dafür sorgen, dass man weiterhin darauf spielen möchte.
Und genau das ist die Investition, die sich am meisten auszahlt.
Häufige Fragen
Was kostet ein vernünftiges E-Drum-Set für Anfänger?
Die interessanteste Spanne liegt bei etwa 1500–3000 Złoty. Unterhalb dieses Betrags treten meist Gummipads, ein kleines Rack und ein vereinfachtes Kickpad auf. Darüber zahlt man vor allem für Lösungen, die fortgeschrittenen Nutzenden gelten.
Ist ein teureres E-Drum-Set immer besser?
In der Praxis nicht immer. Ein höherer Preis bedeutet oft ein umfangreiches Modul und mehr Klänge, nicht eine bessere Reaktion der Pads. Es lohnt zu prüfen, wofür man konkret mehr zahlt — Pads, Sensoren und Konstruktion spürt man bei jedem Schlag, Hunderte Klänge in der Regel nicht.
Wofür lohnt der Aufpreis zuerst?
Für Snare und Sensoren. Auf der Snare führen wir die meisten Schläge aus, daher haben ihre Größe, die Zahl der Sensoren sowie die korrekte Erkennung von Rimshot und Cross Stick den größten Einfluss auf Spielkomfort und Technikaufbau.
Zählt die Zahl der Klänge im Modul?
Im täglichen Spiel entschieden weniger, als die Beschreibungen auf dem Karton nahelegen. Die meisten Schlagzeuger nutzen einige wenige Lieblingssets. Wenn uns an anderen Klängen liegt, genügt es, das Set über USB-MIDI an den Computer anzuschließen.
Woran erkennt man, dass ein Set Jahre des Spielens übersteht?
Aus der Spezifikation lesen wir das nicht ab. Es lohnt, nach der Haltbarkeit der Sensoren zu fragen und danach, wie oft Pad-Ausfälle vorkommen — typische Verschleißanzeichen sind ausgelassene Einzelschläge, ein unregelmäßig arbeitendes Tom oder eine zufällig reagierende Beckenzone.
Aktuelle Preise und den genauen Lieferumfang jedes Komplettsets finden Sie bei den E-Drum-Sets.
