Die häufigsten Fehler beim Kauf des ersten Digitalpianos
Zehn Fallen, in die man beim ersten Instrument tappt — vom Kauf „nach der Zahl der Klänge" bis zur vergessenen Bank und den Kopfhörern. Wie man sie umgeht.
Die meiste Enttäuschung über das erste Digitalpiano rührt nicht daher, dass das Instrument billig war, sondern daher, dass das Geld in die falschen Dinge floss. Es folgen die Fehler, die sich am häufigsten wiederholen.
1. Wahl nach der Zahl der Klänge
„Fünfhundert Klänge" sieht besser aus als „einhundertsiebenundzwanzig". In der Praxis nutzt man nach einem Monat den Flügel, vielleicht das E-Piano und die Streicher.
Die Zahl der Klangfarben sagt nichts über deren Güte aus und nichts darüber, wie das Instrument unter den Fingern reagiert. Es ist die am leichtesten zu erhöhende Angabe und wird daher übermäßig herausgestellt.
2. Zu leichte Tastatur
Der schwerwiegendste Fehler, denn als einziger lässt er sich später nicht beheben. Eine gefederte Tastatur schult keine Kontrolle, und beim Wechsel zum akustischen Instrument müssen Gewohnheiten korrigiert werden.
Das Mindeste beim ernsthaften Lernen ist eine halbgewichteteTastatur wie im V5N. Mit Blick auf die Musikschule — gewichtet mit HammermechanikTastatur wie im V9N oder V10NB.
3. Weniger als 88 Tasten
Eine verkürzte Tastatur genügt am Anfang und beginnt in dem Moment zu stören, in dem der Schüler auf ein Stück trifft, das die äußersten Register nutzt. Dann muss das Instrument ein zweites Mal gekauft werden.
4. Ein Pedal statt einer Pedaleinheit
Ein Pedal am Kabel rutscht über den Boden und muss beim Spielen nachgerückt werden. Zudem fehlen die Pedale Soft und Sostenuto, die in Noten früher auftauchen, als man meint.
Alle Versoni-Pianos — einschließlich des Grundmodells V5WN — haben eine feste Pedaleinheit mit drei Pedalen.
5. Die Bank auslassen
Ein Küchenstuhl hat die falsche Höhe und eine Lehne, die zum Krummsitzen einlädt. Bei einem Kind kann eine schlechte Haltung binnen Wochen vom Üben abbringen, bevor irgendjemand merkt, dass der Sitz das Problem war.
Die Bänke HS1K, HS1B und HS1W sind farblich auf die Gehäuse der Pianos abgestimmt.
6. Den Kopfhörerausgang nicht einplanen
Im Mehrfamilienhaus ist das die Funktion, die darüber entscheidet, ob abends überhaupt geübt wird. Sollen die Stunden zu Hause stattfinden, lohnt der Blick auf zwei Ausgänge — sie haben die Modelle V9NB, V10NB und V11B.
7. Bluetooth Audio mit Bluetooth MIDI verwechseln
Das sind zwei verschiedene Funktionen. Audio überträgt Klang zum Piano — Sie hören das Playback über dessen Lautsprecher. MIDI überträgt Angaben über die gedrückten Tasten zur App, sodass die Lernsoftware sieht, was Sie spielen.
Planen Sie das Lernen mit einer App und hat das Instrument nur Bluetooth Audio, erweist sich die Funktion als nutzlos. Die Reihe Versoni unterstützt beide Betriebsarten.
8. Das billigste Gerät „zur Probe" kaufen
Die Überlegung klingt vernünftig: Wir sehen, ob es gefällt, und kaufen später etwas Besseres. Das Problem ist, dass das Spiel auf einem schlechten Instrument weniger Freude macht, die Probe also unzuverlässig ist — das Kind gibt nicht auf, weil ihm die Musik nicht liegt, sondern weil das Gerät entmutigt.
9. Den Platz nicht ausmessen
Ein Piano in voller Größe ist etwa 130–136 cm breit, dazu braucht es Platz für die Bank und den Abstand zur Wand. Es lohnt, den Raum vor dem Kauf zu messen: V5N und V9N sind 132 × 28 × 80 cm, das V10NB — 135,5 × 35,5 × 79,5 cm.
10. Übergehen, wie das Instrument im Zimmer wirkt
Das Piano steht die ganze Zeit in der Wohnung. Stört die Form die Mitbewohnenden, landet das Instrument früher oder später an einem schlechteren Platz, und von dort ist es nicht weit bis zum Nichtgebrauch.
Es lohnt, die für dieses Problem entworfenen Lösungen zu kennen: den schließbaren Deckel im V10NB oder die ausziehbare Tastatur und volle Arbeitsfläche im V11B.
Wie man sich nicht irrt — eine kurze Prüfliste
- 88 Tasten,
- eine mindestens halbgewichtete Tastatur, beim ernsthaften Lernen Hammermechanik,
- drei Pedale in einer festen Pedaleinheit,
- ein Kopfhörerausgang, am besten zwei,
- Bluetooth Audio und MIDI, wenn Sie Apps planen,
- der ausgemessene Platz im Zimmer,
- die Bank von Anfang an im Budget.
Zusammenfassung
Der häufigste Fehler läuft auf eines hinaus: Das Geld fließt in das, was leicht zu zählen ist, statt in das, was man unter den Fingern spürt. Tastatur, Pedale und die Möglichkeit, leise zu üben, entscheiden über das Instrument stärker als jede Zahl in einer Tabelle.
Die Modelle und vollständigen Spezifikationen prüfen Sie in der Abteilung Digitalpianos.
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