Wie fängt man mit E-Drums an?

person Geschrieben von: Tomasz Swoboda Auf:
Wie fängt man mit E-Drums an?

Hocker einstellen, Stöcke halten, der erste Groove und das Metronom — ein praktischer Plan für die ersten Wochen mit dem Instrument.

Das Set steht ausgepackt in der Zimmerecke, die Stöcke liegen auf dem Hocker, und es stellt sich die Frage: Womit fängt man eigentlich an? Im Folgenden beschreiben wir die ersten Wochen so, wie sie wirklich aussehen — ohne zu versprechen, dass Sie nach einem Monat wie ein Profi spielen.

Setzen Sie sich zuerst richtig hin

Klingt banal, ist aber die häufigste Quelle späterer Probleme. Stellen Sie den Hocker so ein, dass die Oberschenkel leicht nach unten abfallen und die Knie etwas mehr als rechtwinklig gebeugt sind. Wer zu tief sitzt, verliert die Kontrolle über den Fuß, und nach einer Stunde schmerzt das Kreuz.

Die Snare gehört zwischen die Beine, ungefähr auf Gürtelhöhe. Die Becken so tief, dass Sie die Arme nicht heben müssen — gespielt wird aus den Handgelenken, nicht aus den Schultern. Nehmen Sie sich dafür die erste Viertelstunde, statt die Einstellung monatelang nachzubessern.

Die Stockhaltung

Der Stock soll in der Hand liegen, nicht in ihr gequetscht werden. Der Auflagepunkt liegt etwa bei einem Drittel der Länge vom Ende — dort springt er am besten zurück. Den Griff bilden Daumen und Zeigefinger, die übrigen Finger führen nur.

Der Test ist einfach: Lassen Sie den Stock auf das Pad fallen und ihn ein paar Mal von selbst zurückspringen. Springt er frei, halten Sie richtig. Erstirbt er sofort — Sie drücken zu fest.

Der erste Groove

Beginnen Sie mit dem einfachsten Muster: Bassdrum auf „eins" und „drei", Snare auf „zwei" und „vier", Hi-Hat gleichmäßig auf jedes Viertel. Auf diesem Groove ruht ein gewaltiger Teil der Unterhaltungsmusik — und er genügt, um zu Hunderten von Stücken zu spielen.

Üben Sie ihn langsam. Wirklich langsam, etwa bei sechzig Schlägen pro Minute. Das Tempo kommt von selbst, schnell eingeübte Fehler bleiben dagegen jahrelang.

Metronom vom ersten Tag an

Sie haben es im Modul, es gibt also keine Ausrede. Ohne Metronom zu spielen wirkt am Anfang angenehmer und ist der kürzeste Weg zu ungleichmäßiger Zeit, die sich später nur schwer beheben lässt.

Eine gute Übung: Stellen Sie das Metronom so ein, dass es nur auf „zwei" und „vier" klickt. Das zwingt Sie, den Puls selbst zu halten, und schult das Spiel mit einer Band.

Spielen Sie zu Musik, nicht nur zu Übungen

Der größte Vorteil des E-Drums gegenüber dem akustischen Set beim Lernen ist, dass Sie das Playback im Kopfhörer zusammen mit dem Instrument hören, ohne Kampf um die Lautstärke. Wählen Sie Stücke mit einfachem, klarem Groove und spielen Sie zur Aufnahme — Sie lernen mehr als mit bloßen Übungen und behalten nebenbei die Begeisterung.

In den Sets Black Hawk Pulse schließen Sie das Playback per Kabel oder drahtlos an, und das Modul mischt es mit dem Klang des Instruments.

Wie viel üben

Zwanzig Minuten täglich bringen deutlich mehr als drei Stunden einmal in der Woche. Muskeln und Bewegungsgedächtnis brauchen Regelmäßigkeit, keine Kraftakte. Wenn Sie an einem Tag keine Kraft haben, spielen Sie zehn Minuten bloße Rudiments auf der Snare — das ist immer noch besser als eine Pause.

Wann über Unterricht nachdenken

Im Internet gibt es so viel Material, dass es für die ersten Monate bequem reicht. Ein Lehrer nützt in zwei Momenten: am Anfang, um die Technik zu setzen und Fehler nicht zu verfestigen, und dann, wenn Sie trotz regelmäßigen Übens auf der Stelle treten. Schon wenige Stunden können Monate des Herumirrens ersparen.

Häufige Fragen

Schaffe ich es, allein zu lernen?

Ja, viele machen es so. Es lohnt sich allerdings, sich nach ein paar Wochen aufzunehmen und von außen zu hören — dann fallen Dinge auf, die man beim Spielen übersieht, vor allem ungleichmäßige Zeit und zu harte Schläge mit der linken Hand.

Wie lange bis zum ersten Stück?

Bei regelmäßigem Üben ist ein einfaches Rockstück in langsamem Tempo nach wenigen Wochen in Reichweite. Flüssiges Spiel mit Fills und Wechseln ist eher eine Frage von Monaten.

Mir tun die Handgelenke weh. Was mache ich falsch?

Fast immer drücken Sie die Stöcke zu fest oder spielen aus den Schultern statt aus den Handgelenken. Kehren Sie zum Rücksprungtest zurück und üben Sie langsamer. Schmerz ist keine normale Lernphase und sollte nicht übergangen werden.

Womit beginnt man beim Notenlesen?

Mit der Rhythmusnotation — am Schlagzeug lesen Sie keine Tonhöhen, sondern Notenwerte und ihre Lage im Takt. Es genügt, Viertel, Achtel und Sechzehntel zu kennen, um die meisten Anfängermaterialien zu lesen.

Lohnt sich ein Übungspad?

Ja, für Rudiments ist es sogar bequemer — Sie können vor dem Fernseher oder unterwegs üben. Das Spiel am Set ersetzt es allerdings nicht, weil es die Unabhängigkeit der Gliedmaßen nicht schult.

Für den Anfang bewährt sich ein vollständiges Set, bei dem nichts nachgekauft werden muss. Solche Varianten haben wir in den E-Drum-Sets von Black Hawk.

Sonntag Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Januar Februar März April Kann Juni Juli August September Oktober November Dezember